Markus Krampe – erfolgreicher Künstler- und Eventmanager...

23.11.2012

...Preisträger des Goldenen Schlager-Saphir als bester Veranstalter, Erfinder der „Olé“-Festivals. 2012 besuchten über 250.000 Menschen seine Veranstaltungen und erlebten friedliche Mega-Partys bei tollem Wetter an großartigen Schauplätzen mit nationalen und internationalen Top-Stars. Das alles zu rekordträchtigen Tiefstpreisen für die Tickets. Die Messlatte liegt für 2013 ganz hoch, denn im kommenden Jahr will Krampe sich selbst übertreffen. Wie das geht, hat er uns verraten.

Wie schaut man als „Mr. Olé“ auf das Jahr 2012 zurück?

Markus Krampe: Zuallererst natürlich dankbar und zufrieden. Aber direkt danach fällt der Blick auf einige Dinge, die sicher noch zu optimieren sind. Ich bin Perfektionist und sehe immer noch Luft nach oben, anders kann man den Job auch nicht machen. Aber alles in allem kann ich natürlich nichts als dankbar sein. Wir haben einen Rekord nach dem Anderen geknackt, hatten weit über 250.000 begeisterte Besucher bei unseren Veranstaltungen und das alles ohne nennenswerte Zwischenfälle – das ist nicht selbstverständlich.

Bevor wir einen Ausblick auf 2013 wagen – ein Wort zu deinem Künstlermanagement?

Ja, Norman Langen ist in meinen Augen der absolute Shootingstar der Branche und hat ein riesiges Potential, nach ganz oben zu kommen. Er kann singen, er ist sympathisch und bodenständig und ich bin mir sicher, dass wir jetzt gemeinsam den richtigen Weg eingeschlagen haben. Im Januar erscheint sein zweites Album und ich freu mich auf alles, was da kommt.

Bisher bist Du mit den Olé-Festivals in NRW und Rheinland-Pfalz geblieben. Im kommenden Jahr geht’s nach Niedersachsen und in den Osten nach Leipzig.
Funktioniert das Ganze dort auch?

Wenn ich davon nicht überzeugt wäre, würden wir es nicht machen. Jeder Skeptiker ist für mich eine Motivation mehr. Was haben wir zu hören bekommen, als wir Dortmund Olé angekündigt haben? Nur eine Woche nach Oberhausen Olé (was nur einen Katzensprung entfernt liegt), das könne ja gar nicht funktionieren. Was passierte? Beide Veranstaltungen waren mit über 30.000 Besuchern ausverkauft. Aachen Olé sollte auch der Flop schlechthin werden, da im Drei-Länder-Eck so etwas nicht funktionieren würde. Was war das Ergebnis? Ausverkauft, phänomenale Stimmung, für mich eine der besten Olé-Veranstaltung aller Zeiten.

In Leipzig haben wir eine perfekte Location auf der Festwiese, die Menschen in Sachsen wissen, wie man richtig feiert und gehen auf Schlager- und Partymusik sowas von ab, und ich bin froh, dass es 2013 endlich klappt. Eine weitere Premiere steigt dann in Hannover – da haben wir als Location das gerade preisgekrönte Expo-Holzdach. Das ist eine wunderschöne Kulisse und wird ein Highlight des Jahres. 

Ein bisheriger Garant für Erfolg war Kölle Olé am Fühlinger See, findet aber 2013 gar nicht statt. Warum nicht?

Das stimmt, Kölle Olé ist eine ganz besondere Veranstaltung, denn hier kommt neben Schlager und Popmusik immer noch die kölsche Musik hinzu und die hat im Rheinland einen ganz besonderen Stellenwert. In dem Bereich gibt es so viele tolle Gruppen und Live-Acts, die bei Kölle Olé gefeiert werden. An dem Konzept ändern wir auch gar nichts, außer das wir 2013 in eine noch bessere Location umziehen, und zwar in die Bonner Rheinauen. Ich habe ehrlich gesagt selten so einen schönen Platz gesehen, der sich so perfekt für eine Veranstaltung dieser Kategorie eignet. Und da das Festival „Rheinkultur“ nicht mehr stattfindet, wurde ich angefragt, dort eine neue Veranstaltung zu machen. Daher gibt es anstatt Kölle Olé im kommenden Jahr Bonn Olé.

Insgesamt 10 Olé-Veranstaltungen gibt es deutschlandweit im kommenden Jahr. Ihr erwartet 350.000 Besucher. Was sind Deine Erwartungen an den Sommer 2013 und was können die Besucher erwarten?

Ich habe natürlich zu allererst großen Respekt vor unseren eigens gesteckten Zielen. Aber ich freue mich riesig auf die Olé-Festivals, weil ich weiß, dass es gigantisch wird. Wir haben wieder Top-Acts live dabei. Matthias Reim war so begeistert von der diesjährigen Tour, dass er sofort wieder zugesagt hat. Andreas Gabalier, der Volksrocker aus Österreich ist bei einigen Events dabei und die Hermes House Band, DJ Ötzi, die Höhner, und viele mehr haben schon zugesagt. Es wird wieder riesig und die Fans dürfen sich freuen: Wir halten die Preise stabil! Am 1. Dezember startet der Vorverkauf und im Frühbucherzeitraum kosten die Tickets alle wieder nur knapp 10 Euro plus Gebühren. Da bin ich unglaublich stolz drauf, denn so kann sich eigentlich auch 2013 jeder so ein Ticket leisten.